WOC 2023 Mia & Mara: Aufbau Zielarena Prau la Selva

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WOC 2023 Mia & Mara: Willkommen Zirkus Prau la Selva

Die Zielarena Prau la Selva in Flims Laax ist in den nächsten Tagen der Mittelpunkt der OL-Welt. Sie bietet Platz für die Athletinnen und Athleten, Zuschauenden, Sponsoren und Helfenden und muss entsprechend vielen Ansprüchen gerecht werden. Ein Augenschein beim Aufbau.

Die Planung der Arena war eine Herausforderung für die Organisatoren. Obwohl das Zirkuszelt für die Medien bereits stand, gab es Unzähliges aufzustellen. Rund zwei Kilometer Absperrgitter flankieren den Zieleinlauf und sind sonst auf dem Gelände verteilt. Die OL Regio Burgdorf hatte den Auftrag, all diese Gitter mit Werbetafeln der WM zu verkleiden. Die Helfer befestigten rund 150 Tafeln mit Kabelbindern entlang des Zieleinlaufs, so dass am Schluss kein Gitter mehr sichtbar ist. Insgesamt wurden über 30 Zelte aufgestellt und die Zuschauertribüne gebaut. Das Grundgerüst der Tribüne beim Zieleinlauf wurde innerhalb eines Tages errichtet, danach fixierten die Helfer Blachen, um das Metallgestell zu überdecken.

Als Nächstes wurde bestuhlt. Die Tribüne bietet nun 2000 Sitzplätze. Unzählige Toi-Toi-WC wurden platziert und Bodenplaketten ausgelegt. Das Zelt für die VIPs wurde montiert und eingerichtet. Der Transport der Betonklötze, die das VIP-Zelt an Ort und Stelle halten, war eine grosse Herausforderung, da jeder einzelne 2,5 Tonnen wiegt. Ab und zu kommt es wieder zu etwas Unerwartetem. Der Bildschirm für die Live-Übertragung für die Zuschauer war grösser als geplant, und das Team musste noch einiges umbauen, um ihn an den gewünschten Ort zu befördern.

Das waren natürlich nicht die einzigen Schwierigkeiten. Da die Zufahrt der Arena nicht besonders viel Platz bietet, können nicht alle Lieferungen gleichzeitig ankommen und es kann schnell zu Stau kommen, wie uns Roland Ludwig erklärt, der Chef Infrastruktur. Es kommen in kurzer Zeit viele Transportfuhren von überall her, und die Lieferzeiten und Einsatzpläne der jeweiligen Fahrer mussten schon Monate zuvor koordiniert werden. Trotzdem gibt es natürlich viele Wartezeiten, und die Arbeit in der Arena braucht viel Geduld.

Ihr seht, die Logistik ist ein grosser Aufwand und erfordert zahlreiche Planungsstunden, bevor der Aufbau überhaupt beginnen kann. Am letzten Freitag ging es dann los, und bei unserem Besuch am Mittwochmorgen steht schon das meiste. Es fehlen noch einige Beschilderungen und Abschrankungen. Die Einlaufzone für die Athletinnen und Athleten muss noch bereitgemacht werden und die Überreste des Aufbaus beseitigt werden. Es kommen noch diverse Sponsoren, um ihre Werbezelte im Event-Village einzurichten.

Wir trafen Swiss-O-Week-Helfer, die dort gerade ihren Infostand einrichteten. Auch für diesen Anlass braucht es haufenweise Material, und es ist manchmal schwierig aneinander vorbeizukommen, da WM und SOW einige Orte und Infrastrukturen gemeinsam nutzen. So zum Beispiel die Eishalle bei der Arena, die an der WM-Staffel als Quarantäne und gleichzeitig als Umkleide für die erste SOW-Etappe dient. Das ganze Eisfeld wurde überdeckt, damit man die Halle nutzen kann. Direkt nach den Läufen müssen die Platten wieder entfernt werden, damit die Eisfläche am Montag wieder benutzbar ist.

Das alles wäre natürlich undenkbar ohne helfende Hände. Rund 50 WOC-Helfer und zusätzlich die Delegation der OL Regio Burgdorf standen tatkräftig zur Verfügung. Zudem packten noch etwa gleich viele Leute des Militärs und Zivilschutzes mit an.

Wir freuen uns, die Wettkämpfe in der Zielarena zu erleben.

Mia & Mara


Mia & Mara: Die beiden 16-Jährigen nehmen euch in der Zeit der OL WM 2023 mit auf eine Reise hinter die Kulissen und beliefern euch täglich mit spannenden Stories rund um das Wettkampfgeschehen – und auch abseits davon. Morgen bei uns: Besuch beim Start der WM-Langdistanz.

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