
Alpine Herausforderung im WM-Langdistanzrennen
Im Langdistanz-Rennen werden heute die ersten Medaillen an der OL WM 2023 in Flims Laax vergeben. Auf die Athletinnen und Athleten wartet eine anspruchsvolle Aufgabe in alpinem Terrain.
So viel steht fest: Zufallssieger sind im WM-Rennen über die Langdistanz ausgeschlossen, die Medaillen müssen redlich verdient werden. Das Laufgelände zwischen 1000 und 2000 m ü. M. zwischen dem Crap Sogn Gion und dem Bergsturzgebiet bei Flims Laax wird die Athletinnen und Athleten nur schon in physischer Hinsicht viel abverlangen, von den technischen und mentalen Herausforderungen einmal abgesehen.
Die Bahnen werden durch unterschiedlich steile Hänge, tiefe Gräben und detailreiche Passagen führen. Die Männer haben eine Strecke von 14 km mit 680 m Steigung zu bewältigen, das Frauenrennen führt über 11 km mit 510 m Steigung. Die erwarteten Siegerzeiten liegen bei 90 respektive 82 Minuten.
Als Titelverteidiger treten Tove Alexandersson (Schweden) und Kasper Harlem Fosser (Norwegen) an. Herausgefordert werden sie insbesondere durch die Gastgebernation, die ihren Heimvorteil ausspielen will. Das Schweizer Team mit Simona Aebersold, Natalia Gemperle und Elena Roos sowie Joey Hadorn, Daniel Hubmann und Matthias Kyburz besteht ausnahmslos aus Medaillenkandidaten und -kandidatinnen.
Zum engen Kreis der Favoritinnen zählen weiter Sara Hagström (Schweden), Andrine Benjaminsen (Norwegen) und Europameisterin Venla Harju (Finnland), bei den Männer ist unter anderem mit Emil Svensk (Schweden), Olli Ojanaho (Finnland), Ruslan Glibow (Ukraine) und Europameister Martin Regborn (Schweden) zu rechnen.
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